9. Jahrgang besucht die KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte der 9. Jahrgang unserer Schule die KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Der Besuch ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unseres Schulprogramms und findet jährlich statt. Ziel ist es, die Zeit des Nationalsozialismus nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern Geschichte auch an einem authentischen Ort erfahrbar zu machen.
Während der Führungen über das weitläufige Gelände erhielten die Schüler*innen Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers. Sie erfuhren, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Häftlinge dort leben und arbeiten mussten, und setzten sich mit den Schicksalen einzelner Menschen auseinander. Besonders eindrucksvoll waren die erhaltenen Gebäude, Ausstellungen und Berichte ehemaliger Zeitzeugen.
Der Exkursionstag bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, gemeinsam nachzudenken und sich intensiv mit Themen wie Menschenrechten, Verantwortung und Erinnerungskultur auseinanderzusetzen. Viele Schüler*innen zeigten sich bewegt von den Eindrücken vor Ort.
Gerade heute sind demokratische Werte und ein respektvoller Umgang miteinander besonders wichtig. Deshalb ist der Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme ein wichtiger Teil der historisch-politischen Bildung an unserer Schule. Der jährliche Besuch des 9. Jahrgangs soll helfen, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und zu zeigen, wohin Ausgrenzung, Hass und Menschenfeindlichkeit führen können.